Eine kleine Geschichte der Schweiz für Kinder und Erwachsene:  HELVETIA

Eine kleine Schweizer Geschichte für Kinder und Erwachsene

Frei, Iris Lydia: Helvetia

Eine Schweizer Geschichte für Kinder und Erwachsene

 

Eine humorvoll illustrierte Schweizer Geschichte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene steht schon lange auf der Wunschliste derjenigen Schweizerinnen und Schweizer, die ihr Land auf lustvolle Art und Weise besser kennen lernen wollen. Die Autorin und Illustratorin, Iris Lydia Frei, hat sich dieser Aufgabe gestellt und sie auf künstlerisch charmant-witzige Art gelöst.

 

 

 

IL-Verlag, Oktober 2016

Hardcover, 128 S.

ISBN: 9783906240510

Preis Fr. 27.-

Besprechung des Buches in: Zeit-Fragen, 21. März 2017

Helvetia

 

Eine Schweizer Geschichte für Kinder und Erwachsene

 

mw. «Helvetia. Eine Schweizer Geschichte für Kinder und Erwachsene» – so nennt Iris Lydia Frei ihr herrliches und liebevoll bebildertes Büchlein, das 2017 herausgegeben wurde. Und tatsächlich: Die Autorin versteht es, in gut verständlicher Sprache, mit viel Sachwissen und köstlichem Humor junge und ältere Leser anzusprechen und sie mitzunehmen auf eine Reise durch den Werdegang der Schweiz vom Mittelalter bis in die neueste Zeit. Beginnend mit dem Bund der drei Urkantone, stellt sie jeden einzelnen Kanton und seine besondere Geschichte in der Entwicklung der Eidgenossenschaft – im Zusammenhang mit der europäischen Geschichte der jeweiligen Epoche – in Wort und Bild vor, bis zur Gründung des jüngsten Kantons Jura im Jahr 1979. Zum Abschluss stellt Iris Lydia Frei kurz dar, wie die Schweiz regiert wird, auf den Grundpfeilern der direkten Demokratie und des Föderalismus. Im Anhang werden die einzelnen Kantone mit ihren statistischen Werten, aber auch mit allerlei Besonderheiten und Traditionen aufgelistet.
In einer Zeit, in der an Schweizer Universitäten die Lehrstühle für Schweizer Geschichte abgeschafft werden, tut es wohl, ein so munteres und sachkundiges Geschichtsbuch lesen zu können, aus dem die Freude am eigenen Land auf jeder Seite spürbar ist. «Helvetia» ist auch sehr geeignet als gemeinsame Lektüre in der Familie und in Schulklassen.
Mit einigen wörtlichen Auszügen stellt sich das Buch «Helvetia» selbst vor.

 

 «Da es in der Schweiz vier Landessprachen gibt (Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch), wählt man oft den lateinischen Ausdruck als Landesbezeichnung: Confoederatio Helvetica (Helvetischer Bund), abgekürzt CH.» (S. 5)

 

Die Sage von Wilhelm Tell

 

«Im Kanton Uri war Landvogt Gessler im Amt. Er muss ein besonders unangenehmer Mensch gewesen sein. Eines Tages liess er auf dem Hauptplatz eine hohe Stange aufstellen und daran einen Hut befestigen. Dann forderte er die Urner auf, diesen Hut zu grüssen – es sei nämlich der Hut des Kaisers. Eigentlich wollte er den Leuten nur zeigen, dass er über sie bestimmen konnte. Es machte ihm Spass, andere herumzudirigieren …» (Das Ende der Geschichte finden Sie auf S. 9.)

 

Der Bundesbrief von 1291

 

«Um ihre Selbständigkeit zu bewahren, hatten die Orte am See schon viel früher Bündnisse geschlossen, gewöhnlich waren das mündliche Vereinbarungen. Das heisst nicht, dass die Innerschweizer nicht immer wieder auch untereinander Streit hatten, etwa um Alpen oder Weideplätzen. In unsicheren Zeiten aber – der Kaiser war gerade gestorben und die Nachfolge unklar – schien es besser, sich miteinander zu vertragen …» (Lesen Sie weiter auf S. 23.)

 

Die Tagsatzung

 

«Nun wurden regelmässige Zusammenkünfte der Kantone notwendig, denn es musste besprochen werden, wie die ‹gemeinen Herrschaften› regiert werden sollten. Also fand, wenn immer notwendig, bis zu 22mal im Jahr, die Tagsatzung statt …» (Die Fortsetzung finden Sie auf S. 44.)

 

Bruder Klaus und das Stanser Verkommnis

 

«In den Burgunderkriegen hatten die Eidgenossen Einigkeit gezeigt und mit Karl dem Kühnen gemeinsam einen grossen Gegner geschlagen. In der Folge kam es aber zum Streit im Inneren […]. Die Meinungen gingen so sehr auseinander, dass in diesem Streit die Eidgenossenschaft auseinanderzubrechen drohte.
Als die Situation derart verfahren war, holte man Rat bei Niklaus von Flüe …» (weiterlesen auf S. 45)

 

Die Kappeler Milchsuppe – eine Legende

 

«Ende Juni 1529 marschierten die Zürcher Truppen gegen die Innerschweizer Kantone. Dieser erste Kappeler Krieg war ein Konflikt zwischen reformierten und katholischen Kantonen. Es wird berichtet, dass sich die Krieger der gegnerischen Heere zusammensetzten, während ihre Führer verhandelten. Sie stellten genau auf der Grenze zwischen den beiden Kantonen einen grossen Kochtopf auf ein Feuer.
Die Zuger sollen die Milch und die Zürcher das Brot für eine Milchsuppe beigesteuert haben, die dann von Kriegern beider Heere gemeinsam verspeist wurde …» (S. 67)

 

Wie wird die Schweiz heute regiert? Das Volk ist die höchste Macht

 

«Mehrmals pro Jahr finden Abstimmungen über alle möglichen Themen statt. Geht es bei einer Abstimmung um etwas, das alle Schweizer betrifft, so gibt es eine eidgenössische Abstimmung für alle Stimmbürger. Andere Abstimmungen betreffen nur einen Kanton oder sogar nur eine Gemeinde. Dann wird nur dort darüber abgestimmt. Wenn zum Beispiel im Dorf Güllen ein neuer Bahnhofskiosk gebaut werden soll, so muss nicht die ganze Schweiz darüber abstimmen.» (S. 115)    •

 

Iris Lydia Frei ist 1964 in Basel geboren. Sie lebt und arbeitet als Buchhändlerin in Basel und hat als Künstlerin an diversen Ausstellungen teilgenommen. Ihre wunderschönen Bilderbücher illustriert sie selbst. Ausser «Helvetia» (schriftdeutsch) sind «D’Mäss», «Fasnacht mit Lucius», «Adventszeit» und «’s Änd vomene nasse Vogel Gryff» (in baseldeutschen Versen erzählt von Dorette Gloor) im Buchhandel erhältlich.

     

Basler Zeitung vom Freitag, 2. Dezember 2016

Eine gelungene, gut besuchte Buchvernissage

Schon eine halbe Stunde vor Beginn strömten die neugierigen Besucher in die Buchhandlung Orell Füssli, Freie Straße 32 in Basel.

 

Die Ansprache

Dr. Marc Fehlmann, künftiger Direktor des Historischen Museums Basel - ehem. Sammlungsdirektor des Deutschen Museums Berlin -  hielt die Laudatio zum Buch.

 

Kinder lesen aus dem Buch

Und auf geht's zum Apéro

Spanisch-Brötli, wer weiss wirklich, wie die schmecken?

d'Mäss   -

ein Bilderbuch über die Basler Herbstmesse

 

 

Cover: https://exlibris.blob.core.windows.net/covers/9783/9062/4007/7/9783906240077xl.jpg
 

 

 

 

Die Kindergärtnerin möchte, dass ihre Kindergärtner etwas von der Herbstmesse in Basel zeichnen. Damit sich die Kinder inspirieren lassen können, unternehmen sie gemeinsam einen Herbstbummel. Die Geschichte dieses Bummels erzählt Iris Lydia Frei in ihrem Bilderbuch „d 'Mäss“.

 

 

 

 

 

IL-Verlag, August 2014

Hardcover, 44 S.

ISBN 978-3-906-240-07-7

Fr. 24.- 

 

 

 

Artikel im Blick am Abend 28 Oktober 2013
Artikel im Blick am Abend 28 Oktober 2013
http://www.il-verlag.com/autoren/frei-iris/d-mäss/#cc-m-product-5880880162
'dMäss' - eine neue Bildergeschichte über die Basler Herbschtmäss!
Format A5, erhältlich bei Bider und Tanner, Spielegge am Rümelinsplatz und Orell Füssli Basel. Preis Fr. 12.50
Malbuch (1).pdf
Adobe Acrobat Dokument 4.6 MB

... kaum ist die Herbstmesse vorbei, beginnen auch schon wieder die Weihnachtsvorbereitungen ... auch in Basel!

Adventszeit - das neue Basler Weihnachts-Bilderbuch
Adventszeit - das neue Basler Weihnachts-Bilderbuch

 

Warten auf Weihnachten ... dauert es noch lange? Wie viele Male müssen wir noch schlafen? Und was machen wir bis Heiligabend?

Dieses Bilderbuch verkürzt die Wartezeit und zeigt Tag für Tag, was im Advent alles los ist  -  es  gibt nämlich noch viel zu tun!

 

Iris Lydia Frei & Felix Bornhauser:

Adventszeit

IL-Verlag, Oktober 2014

Hardcover, 52 S.

ISBN: 978-3-906240-15-2

Fr. 27.-

 

 

Der "Vogel Gryff" ein alter Kleinbasler Brauch

 

 

s Änd vomene nasse Vogel Gryff

 

in baseldeutschen Versen erzählt von Dorette Gloor

Illustrationen von Iris Lydia Frei

 

lieferbar ab Januar 2016
s Änd vomene nasse Vogel Gryff
dr Vogel Gryff danzt zum Empfang
dr Vogel Gryff danzt zum Empfang

Vernissage Vogel Gryff

Baslerstab, Di 21.2.11
Baslerstab, Di 21.2.11

Oelbilder

Fasnachts-Kopfladäärnli

Buchcover und Innenillustrationen für Felix Bornhausers Schmeitzky-Krimis: